• US-Zinsschritt möglicherweise Teil einer koordinierten Aktion der Zentralbanken der entwickelten Welt
  • Nicht notwendigerweise Zinssenkungen in der Eurozone und in Japan

Für die Erste Asset Management (www.erste-am.at) kam die gestrige Zinssenkung der US-Notenbank um 0,5 Prozentpunkte auf ein Zielband für den Leitzinssatz von 1,0 bis 1,25 Prozent nicht überraschend. Bereits am vergangenen Freitag habe die Zentralbank ein Statement abgegeben, wonach sie auf die Wirtschaftsrisiken, die vom Coronoavirus ausgehen, geeignet reagieren würde. „Außergewöhnlich“ ist für Erste AM Chefvolkswirt Gerhard Winzer das „relativ große“ Ausmaß.

Der Zinsschritt der „wichtigsten Zentralbank der Welt“ könnte Teil einer koordinierten Aktion der Zentralbanken in der entwickelten Welt sein. Bereits am selben Tag in den frühen Morgenstunden senkte die Zentralbank in Australien (RBA) den Leitzinssatz um 0,25 Prozentpunkte auf 0,5 Prozent. „Diese Lockerungen müssen in Ländern, in denen die Zinsen bereits sehr niedrig sind, wie etwa in der Eurozone oder in Japan, nicht notwendigerweise Zinsschritte umfassen. Geldpolitische Lockerungen können auch mit einer höheren Liquiditätsversorgung der Banken (TLTRO), höheren Ankaufsprogrammen oder der Steuerung der Markterwartungen (Forward Guidance) geschehen“, betont Winzer.

Die Zinssenkung sei jedenfalls geeignet, die Verschärfung des Finanzumfeldes (gefallene Aktienkurse, höhere Renditeaufschläge für das Kreditrisiko, höhere Volatilitäten) zu linderen. Damit werde versucht, eine negative Rückkopplung von fallenden Aktienkursen auf das Wirtschaftswachstum einzudämmen, so Winzer abschließend.

Gerhard Winzer, Foto: Hinterramskogler, alle Rechte bei Erste AM

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