TIROLEFFEKT-Fondsberater Schmarl im Sommer-Interview: „Zinsvorsprung im US-Dollar noch nie so hoch“
2018 18 JUL
Erste-AM News TIROLEFFEKT-Fondsberater Schmarl im Sommer-Interview: „Zinsvorsprung im US-Dollar noch nie so hoch“

Globale Vielfältigkeit und regionales Management, das ist das Erfolgsrezept des Mischfonds TIROLEFFEKT. Das erste Halbjahr 2018 war an den Finanzmärkten nicht gerade einfach. Welche Anlage-Schwerpunkte Sinn machen, erklärt Herbert Schmarl, der als Berater maßgeblich an der Strategie mitwirkt.

Herbert Schmarl ist für den TIROLEFFEKT seit 1989 verantwortlich und zählt zu den erfahrensten Anlageberatern in Österreich. Seit dem Fonds-Start 1989 fuhr das Management unter seiner Mitwirkung im Schnitt einen jährlichen Ertrag von circa 5  Prozent ein.*

*Risikohinweis: Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die künftige Entwicklung zu.

Wie beurteilen Sie die aktuelle Entwicklung an den Finanzmärkten?

Nach der starken Aufwärtsbewegung in den letzten Jahren ist es deutlich schwieriger geworden. Viele Anlageklassen haben im ersten Halbjahr ein Minus geschrieben, deutliche Einbrüche gab es vor allem bei Aktien und Anleihen der Schwellenländer (Emerging Markets). Ein mehr oder minder deutliches Plus verzeichneten nur die US-Technologiebörse und der Energiebereich.  Bei den Euro-Anleihen war wenig zu verdienen, wir befinden uns noch immer im Zinsentief. In diesem Umfeld haben wir ein knappes Plus geschafft und sind für eventuelle Zinsanstiege ideal positioniert.

Wo sehen Sie Kaufgelegenheiten?

Anlageklassen wie Aktien, Immobilien oder Anleihen sind wegen der tiefen Zinsen allesamt relativ teuer. An unserer vorsichtigen Haltung hat sich nichts geändert. Wir halten circa 25 Prozent der Fondsgelder im Cash, um bei Rückschlägen an den Märkten unsere Positionen aufstocken zu können. Die Aktienbestände haben wir leicht auf 25 Prozent erhöht. Pharmawerte wie Roche und Novartis sind dazugekommen, aber auch bei einigen Konsumwerten und der deutschen Telekom haben wir zugegriffen. Bei den Anleihen – knapp 50 Prozent des Fondsvolumens – setzen wir zur Hälfte auf Fremdwährungen: So z.B. wurden die Positionen im US-Dollar aufgestockt. Und das aus gutem Grund: US-Dollar Anleihen haben gegenüber Euro-Anleihen einen Zinsvorsprung, der noch nie höher war als jetzt! Und auch der Dollar selbst könnte gegenüber dem Euro an Stärke gewinnen.

Klingt da ein wenig Skepsis durch? Dier Wirtschaft läuft doch gut und die Gewinnentwicklung der Unternehmen ist doch recht ordentlich?

Das stimmt, aber wir blicken auch in die Zukunft. Da sehen wir eine gewisse Diskrepanz zwischen der wirtschaftlichen und der politischen Entwicklung. Die zunehmende wirtschaftliche Abschottung großer Volkswirtschaften könnte den Aufschwung bremsen, Stichwort Handelskrieg und Strafzölle. Wir haben seit 1989 viele Krisen gesehen und trauen uns zu aufgrund unserer langjährigen Erfahrung die Chancen und Risiken an den Märkten objektiv zu bewerten. Eine 10-prozentige Korrektur an den Aktienmärkten würden wir im Moment als Kaufgelegenheit betrachten! Bei den stark gefallenen chinesischen Aktien und Schwellenländeranleihen in Lokalwährungen haben wir die tieferen Kurse für Zukäufe genützt.

Noch ein paar Worte zu den Anlageprinzipien des TIROLEFFEKT

Wir halten uns an Grundprinzipien, folgen aber keinem Vergleichswert wie zum Beispiel einem Index. Die Meinung des Fondsmanagements zählt dabei besonders.

Der Bewegungsspielraum im TIROLEFFEKT ist mitunter aber wesentlich höher als bei anderen Anlage-Produkten und Fonds. Wir investieren zu mindestens 40 Prozent in Anleihen und Geldmarkt-Papiere und zu 20 bis 60 Prozent in Aktien bzw. aktienähnliche Zertifikate (zB Bonuszertifikate) bzw. Aktienfonds. Um antizyklisch zu agieren und in Seitwärtsmärkten die Erträge zu erhöhen, setzen wir eine spezielle Optionen-Strategie ein. Über all dem steht unser Credo: Die Vermeidung von Risiko ist im Zweifel wichtiger als eine höhere Performance.

Wertentwicklung TIROLEFFEKT 2013-2018 in Euro
(Rechenwert in Euro)

Die Berechnung der Wertentwicklung erfolgt laut OeKB Methode. In der Wertentwicklung ist die Verwaltungsgebühr berücksichtigt. Der bei Kauf gegebenenfalls anfallende einmalige Ausgabeaufschlag in Höhe von bis zu 3,50 Prozent und allenfalls individuelle transaktionsbezogene oder laufend ertragsmindernde Kosten (z.B. Konto- und Depotgebühren) sind in der Darstellung nicht berücksichtigt. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Fonds zu.

TIROLEFFEKT - Globaler, gemischter Investmentfonds

ISIN AT0000855283 Ausschütter
ISIN AT0000828645 Thesaurierer

Wichtige rechtliche Hinweise

Hierbei handelt es sich um eine Werbemitteilung. Sofern nicht anders angegeben, Datenquelle: Erste Asset Management GmbH. Unsere Kommunikationssprachen sind Deutsch und Englisch.

Der Prospekt für OGAW-Fonds (sowie dessen allfällige Änderungen) wird entsprechend den Bestimmungen des InvFG 2011 idgF erstellt und im „Amtsblatt zur Wiener Zeitung“ veröffentlicht. Für die von der Erste Asset Management GmbH verwalteten Alternative Investment Fonds (AIF) werden entsprechend den Bestimmungen des AIFMG iVm InvFG 2011 „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“ erstellt.

Der Prospekt, die „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“ sowie die Wesentliche Anlegerinformation/KID sind in der jeweils aktuell gültigen Fassung auf der Homepage www.erste-am.com abrufbar und stehen dem/der interessierten AnlegerIn kostenlos am Sitz der Verwaltungsgesellschaft sowie am Sitz der Depotbank zur Verfügung. Das genaue Datum der jeweils letzten Veröffentlichung des Prospekts, die Sprachen, in denen die Wesentliche Anlegerinformation/KID erhältlich ist, sowie allfällige weitere Abholstellen der Dokumente, sind auf der Homepage www.erste-am.com ersichtlich.

Diese Unterlage dient als zusätzliche Information für unsere AnlegerInnen und basiert auf dem Wissensstand der mit der Erstellung betrauten Personen zum Redaktionsschluss. Unsere Analysen und Schlussfolgerungen sind genereller Natur und berücksichtigen nicht die individuellen Bedürfnisse unserer AnlegerInnen hinsichtlich des Ertrags, steuerlicher Situation oder Risikobereitschaft. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Fonds zu.