Spezialthema: Die volkswirtschaftlichen Aspekte des Klimawandels


Wie der Planet kühlen Kopf bewahren kann

The times they are a-changing“ – Bob Dylan                               

Im Juli vernichteten verheerende Brände das kanadische Dorf Lytton, katastrophales Hochwasser tötete 180 Personen in Deutschland und Belgien, und die chinesische Provinz Henan sah sich mit massiven Überschwemmungen konfrontiert, die innerhalb von drei Tagen die sonst in einem Jahr niedergehende Menge an Regen brachten und denen 50 Tote zum Opfer fielen. Gleichzeitig wüteten nach einem außergewöhnlich heißen und trockenen Sommer Flächenbrände in Sibirien und verbrannten dort 2,6 Mio. Hektar. Aber auch große Gebiete in Kanada und den USA fielen Waldbränden zum Opfer. Eines der Feuer im Bundesstaat Oregon war nicht unter Kontrolle zu bringen und vernichtete eine Fläche, die 25 Mal die Größe der Insel Manhattan hatte.

Dies ist nur ein kurzer Blick auf die Effekte des Klimawandels, der nicht nur Gebiete betrifft, die weit von uns entfernt liegen. Auch in Österreich machen sich die Auswirkungen des Klimawandels bereits bemerkbar; hierorts steigen die Temperaturen in den letzten Jahren kontinuierlich an (Grafik 1). 

 

Grafik 1: die Abweichung vom Durchschnitt der Temperaturen in Österreich in den Sommermonaten von 1901 bis 2000. In den letzten zehn Jahren fanden neun der zehn heißesten Sommer der 253-jährigen Messhistorie statt, und fünf davon in den 2000ern.

Quelle: Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (2020)

Für Anleger, die den Klimawandel und dessen Auswirkungen auf unsere Welt besser verstehen möchten, ist es wichtig, ein wenig emotionalen Abstand zu gewinnen und zwei konzeptionelle Rahmen zu entwickeln: eines, welches die verschiedenen wirtschaftlichen Risiken des Klimawandels beschreibt und ein zweites, welches die Haupttreiber von CO2-Emissionen darstellt, da es sich bei diesen in den kommenden Jahren um einen Hauptbezugspunkt der Diskussionen mit Politikern, Unternehmern, Anlegern und ganz generell der Menschheit handeln wird.

An dieser Stelle möchten wir darauf hinweisen, dass wir die Begriffe CO2 und Treibhausgas(e) in diesem Text bedeutungsgleich verwenden.

Also beginnen wir!

Ein Rahmenwerk für das wirtschaftliche Risiko des Klimawandels

Won’t get fooled again“ – The Who

Zusätzlich zu den verheerenden Auswirkungen auf die Gesundheit, die Biodiversität und die Gesellschaft, verursacht der Klimawandel hauptsächlich drei verschiedene Wirtschaftsrisiken:

  • Physische Risiken: Risiken für Anlagen und Infrastruktur, Auswirkungen auf den Betrieb, Wasser- und Rohmaterialverfügbarkeit und Lieferkettenstörungen. Beispiele dazu haben wir zu Beginn des Artikels angeführt.
  • Übergangsrisiken: der Übergang zu einer Volkswirtschaft mit geringerem Kohlenstoffeinsatz kann substantielle Veränderungen im operativen Bereich, bei der Technologie und im Markt notwendig machen, um sich mit den im Zusammenhang mit dem Klimawandel stehenden Eindämmungsbestrebungen und Adaptierungen auseinanderzusetzen. Zum Beispiel betrug der Marktwert der Kohleindustrie in 2011 in etwa USD 37 Mrd. Heute steht der Wert bei etwa USD 2 Mrd. (Columbia, 2021).
  • Prozessrisiken: in den vergangenen Jahren kam es zu einem Anstieg an klimabezogenen Rechtsstreitigkeiten, welche von Immobilienbesitzern, Gemeinden, Staaten, Versicherern, Aktionären und Organisationen des öffentlichen Interesses angestrengt worden waren. Beispielsweise wurde 2019 die niederländische Regierung von ihren Bürgern geklagt, was in einer Anweisung, die CO2-Emissionen bis 2020 um 25% unterhalb des Niveaus von 1990 zu bringen, mündete (New York Times, 2019).

Ein Rahmenwerk für die Treiber von CO2-Emissionen Framework: die Kaya-Identität

Get Down on It“ - Kool & The Gang

Zum ersten Mal in der Geschichte muss die Menschheit ein Problem dieser Größenordnung und Komplexität lösen, nämlich unser selbstverschuldetes Chaos aufräumen und die CO2-Emissionen, welche seit der Industriellen Revolution steigen (siehe Grafik 2), deutlich senken. Wie erlassen wir auf Basis dieser Zielvorgabe Regelwerke, kreieren Erwartungen, oder treffen Investitionsentscheidungen?

Grafik 2: Atmosphärische Konzentration von CO2 in den vergangenen 800.000 Jahren (Teilchen/Million, ppm (parts per million))

Quelle: National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), Swiss Re Institute (2021)

Grafik 3: Die Kaya-Identität

Ein Rahmenwerk zur Veranschaulichung und Konzeptualisierung der komplexen Beziehungen von CO2-Emissionen und makroökonomischen Faktoren ist die Kaya-Identität. Dabei handelt es sich um eine Gleichung, die die Menge an CO2-Emissionen als Produkt von vier Faktoren ausdrückt: Weltbevölkerung, BIP pro Kopf, Energieintensität und CO2-Intensität (Graphik 3). Anders formuliert, ist der Anstieg der CO2-Emissionen das Ergebnis der Entwicklungen dieser vier Parameter. Das bedeutet auch, dass eine Verringerung der CO2-Emissionen mit der Verringerung von zumindest einem dieser Parameter einhergehen muss. 

Hinweis: man kann sich Energieintensität als die Menge an Energie vorstellen, die ein Land benötigt, um eine Maßeinheit an BIP zu erwirtschaften, und CO2-Intensität als die Menge an CO2, die pro produzierter Einheit an Energie ausgestoßen wird

Wie kann man den Anstieg von CO2-Emissionen auf Basis der Kaya-Identität erklären?

In this great future, you can’t forget the past“ – Bob Marley

Seit 1965 sind die CO2-Emissionen um 250% gewachsen. Wie kommt das? Sehen wir uns Grafik 4 an…

Da die meisten Regionen der Welt an Wohlstand gewannen (d.h. das BIP pro Kopf stieg an), wie z.B. in China, begann die Bevölkerung mehr Elektrizität, Heizungswärme, Transportdienstleistungen usw. zu konsumieren. Mit Ausnahme weniger Volkswirtschaften, die Wohlstand über Gegenmaßnahmen zu den CO2-Emissionen generierten (z.B. Dänemark), gingen die meisten Länder zu energieintensiven Industriesektoren wie z.B. Bauwirtschaft und Produktion über.

Zusätzlich zum Anstieg des BIP pro Kopf verdoppelte sich die Bevölkerungsanzahl. Dies führte generell zu mehr Bautätigkeit und mehr Einsatz von Kraftfahrzeugen. Während dieser Periode nahmen sowohl CO2-Intensität  als auch Energieintensität ab, da der Dienstleistungs- und der IT-Sektor, welche beide keine Unmengen an Energie benötigten (d.h. niedrige Energieintensität besitzen), zu grundlegenden Bestandteilen unserer Volkswirtschaften heranreiften und wir von Kohle zu Erdgas übergingen, welches weniger CO2 emittiert (CO2-Intensität).

Anders formuliert, verursachen wir heutzutage mehr CO2-Emissionen, weil ein großer Teil der Weltbevölkerung in deutlich besseren Umständen lebt als in den 1960ern und sich daher der CO2-Ausstoß global mehr als verdoppelt hat.

Quellen: Bevölkerung: Gapminder, HYDE & UN, BIP pro Kopf: Maddison Project Database (2018); Energieintensität: BP Statistical Review of World Energy; Shift Project; CO2-Emissionen: Global Carbon Project.
Hinweis: BIP pro Kopf bemisst sich in internationalen USD (2011), d.h. PPP (Kaufkraftparitäten); bereinigt um Inflation und länderübergreifende Preisunterschiede.

Was können wir nun erwarten? Wie werden sich diese vier Variablen in den kommenden Jahren entwickeln?

Beginnen wir mit der Bevölkerungsanzahl. Die meisten Prognosen gehen davon aus, dass die derzeitigen Wachstumsraten weiter fallen werden, was dazu führen sollte, dass die Gesamtbevölkerung noch dieses Jahrhundert zunächst ein Plateau erreichen und ab dann wieder zurückgehen wird. Außerdem wäre eine Politik, die geringeres Bevölkerungswachstum zum Ziel hat, sehr unpopulär und ebenso ineffektiv. Grafik 5 zeigt, dass die deutlichsten Veränderungen des Wachstums der CO2-Emissionen vorrangig auf Veränderungen des BIP (wie z.B. in 2008) zurückzuführen sind. Maßnahmen, die zu einer Verringerung des BIP-Wachstums führen, wären bei Anlegern, Politikern und der Weltbevölkerung ebenso unbeliebt; auch kann man nicht davon ausgehen, dass diese Maßnahmen gerecht wären, da einige Regionen und Teile der Bevölkerung nach wie vor in Armut leben, was Verbesserungen in Kombination mit dem Kampf gegen Klimawandel erforderlich macht und nicht ein Ignorieren dieser Zustände.

Grafik 5: J/J Veränderung des globalen, realen BIP, Bevölkerungsanzahl und CO2-Emissionen. Emissionen fallen am stärksten während Wirtschaftskrisen.

Sehen wir uns nun die Parameter Energieintensität und CO2-Intensität an

Harder, Better, Faster, Stronger“ – Daft Punk

Wie schon erwähnt, drückt die Maßgröße der Energieintensität aus, wieviel Energie benötigt wird, um eine Einheit an BIP zu produzieren. Eine Volkswirtschaft, die stark von ihrem Bausektor abhängig ist, wird eine höhere Energieintensität aufweisen als eine dienstleistungsorientierte Volkswirtschaft. In den vergangenen 60 Jahren hat sich die Energieintensität halbiert, da viele entwickelten Volkswirtschaften eine Verschiebung von Produktion in Richtung Dienstleistungen verzeichneten (Grafik 6). Dieser Trend ist stärker als je zuvor, da der virtuelle Sektor und Facharbeitsjobs unverhältnismäßig stärkeres Wachstum verzeichnet haben als Arbeitsplätze in der Schwerindustrie. Die meisten Volkswirtschaften sind auch weniger CO2-intensiv geworden (d.h. sie produzieren niedrigere CO2-Emissionen pro Energieeinheit, z.B. Solaranlagen vs. Kohle). Kohle ist über die Jahre allmählich von weniger CO2-intensiven Energiequellen ersetzt worden, z.B. Erdgas und, in letzter Zeit, erneuerbare Energien (Grafik 6). Vor allem entwickelte Länder verfügen über die Ressourcen und die Infrastruktur, um weniger CO2-intensive Energiequellen zu erschließen.

Grafik 6: Energieintensität; Energieintensität bemisst sich als Primärenergieverbrauch pro Einheit BIP (in kW/h pro 2011USDPPP (kWh/PPP).
CO2-Intensität; die CO2-Intensität der Energieerzeugung bemisst sich als Menge des emittierten Kohlendioxids pro Einheit erzeugter Energie in kg CO2 pro kWh (kg/kWh).

Fazit

We are all in this together“ – High School Musical

Wo geht die Reise hin? Die Vorhersage der Zukunft ist ein schwieriges Unterfangen, welches sich jedoch vereinfachen lässt, wenn man die einzelnen Parameter kennt. Es handelt sich dabei um das größte Fermi-Problem. Nach Analyse aller Kaya-Variablen sehen wir zwei Szenarien, die wir hier vorstellen wollen.

Das erste ist das pessimistischere der beiden. In diesem Szenario setzen sich bestehende Trends fort, ohne dass gesellschaftliche Anforderungen, politischer Druck, oder außerordentliche neue Geschäftsmodelle sie beeinflussen würden. In diesem Fall fällt das Bevölkerungswachstum weiter, ebenso Energieintensität und CO2-Intensität , während die Volkswirtschaften noch mehr auf den Dienstleistungssektor fokussieren und Kohle durch Energiequellen mit niedrigeren CO2-Emissionen ersetzt wird. Die geringen Anstrengungen, die Emissionen zu senken, resultieren in steigenden Temperaturen und der Manifestation der oben besprochenen physischen Risiken. Das globale BIP wird um 18% unter jenem ohne Klimawandel liegen (wobei diese Schätzungen von vielen als konservativ gesehen werden und sehr wahrscheinlich den tatsächlichen Effekt unterbewerten), und die globale Biosphäre, Gesundheit und politische Stabilität werden davon stark betroffen sein.

Das zweite, optimistischere – aber keinesfalls unplausible – Szenario ist eines, wo das Bevölkerungswachstum weiter sinkt und sich Energie- und CO2-Intensität drastisch verringern. Die Verringerung der Energieintensität wird auf den stärkeren Übergang von Produktion- zu Dienstleistungs-basierten Volkswirtschaften und auf die erhöhte Effizienz der energieintensiven Industrien aufgrund der Einführung neuer Technologien zurückzuführen sein (z.B. werden zahlreiche spezifische Technologien für Eisen und Stahl, Zement, Chemie und Kunststoffe erforderlich sein). Anreize werden die Ausführung von Projekten mit geringerer Energieintensität bevorteilen (z.B. Carbon pricing, d.h. die Bepreisung von CO2, Forschungsunterstützungen, Standards, Ankäufe seitens der Regierung, Datenoffenlegung). Die CO2-Intensität wird aufgrund der Dekarbonisierung der wichtigsten Sektoren wie z.B. Energie und Stromerzeugung, die für beinahe 50% aller CO2-Emissionen in den USA in 2009 verantwortlich zeichneten (World Input-Output Dataset, 2021), abnehmen.

Unter dem Druck politischer Programme, die CO2-Steuern vorsehen, und angesichts bahnbrechender technologischer Entwicklungen werden auch wir unsere CO2-Intensität verbessern. Das ultimative Ziel wäre die Abkopplung von Energie vom BIP/Kopf-Wachstum, indem unsere Volkswirtschaften einen Transformationsprozess durchleben und alle Regionen, selbst die ärmsten, sich weiter entwickeln und gleichzeitig dem Klimawandel vorbeugen. Wir möchten darauf hinweisen, dass dieses Ziel keineswegs außerhalb unserer Reichweite ist. Die angesprochenen Punkte befinden sich z.B. auch im EU Green Deal:

„Der europäische  Grüne  Deal  ist  eine  Antwort  darauf.  Es  handelt  sich  um  eine  neue  Wachstumsstrategie,  mit  der  die  EU  zu  einer  fairen  und  wohlhabenden  Gesellschaft  mit einer modernen, ressourceneffizienten und wettbewerbsfähigen Wirtschaft  werden soll, in der im Jahr 2050 keine Netto-Treibhausgasemissionen mehr  freigesetzt werden und das Wirtschaftswachstum von der Ressourcennutzung abgekoppelt ist.“ Europäische Kommission, 2019

Nur wenige Länder werden eines der beiden Szenarien vollumfänglich erreichen; vielmehr werden die meisten Länder deutlich unterschiedlichen Erfolg bei der Implementierung bedeutsamer Veränderungen verzeichnen. Als Konsequenz wird diese Energietransformation einige der bahnbrechendsten Veränderungen mit sich bringen, die wir jemals gesehen haben werden. Es ist dies die Zeit großen Risikos, aber auch großer Chancen. Als Anleger müssen wir unsere Augen offenhalten und jenen Projekten Finanzmittel zur Verfügung stellen, die sich positiv auf unsere Zukunft auswirken und sowohl finanziell als auch ökologisch eine verbesserte Performance aufweisen.

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